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Geschichte

Gegründet wurde die Berliner Kabarett Anstalt von Jürgen Müller und Rainer Rubbert, zwei ehemaligen Angehörigen des "Cabaret des Westens", einer in den achtziger Jahren überregional bekannten Kabarettgruppe, die große Erfolge feierte mit ihren tabugrenzüberschreitenden Stücken in einer Zeit, in der Kabarett durchaus dem humorigen Bierernst frönte. Aus dem CaDeWe gingen "Die Enterbten" hervor, die die künstlerische Tingelei weiterführten, bis sie ihrem erblosen Dasein einen festen Ort geben wollten:

Theater: Zuschauersaal
Zuschauersaal im Theater

Zunächst mit der Errichtung eines Zeltes am Kreuzberger Mariannenplatz, das dann aber die Seßhaftigkeit leider nicht durchhielt und schwere Wanderjahre zu überstehen hatte. Daher wurde im Jahr 1988 parallel zum Zelt das BKA-Theater am Mehringdamm in Berlin-Kreuzberg in den Räumen der ehemaligen Jugenddiskothek "Dachluke" eröffnet. Zusammen mit dem Zelt, das sich nach einigen Jahren sogar verdoppelte, konnte der Spielbetrieb nun auf drei Bühnen erweitert werden und die Eigenproduktionen, die anfangs das Programm des BKA ausgemacht hatten, traten zugunsten von Gastspielen immer mehr in den Hintergrund:

Aus den Künstlern in freier Wildbahn waren Theatermacher und Gastgeber für künstlerische Neu- und Wiederentdeckungen und deren Publikum gworden. Tim Fischer, die Popette Betancor, Georgette Dee, Michael Mittermaier, Rosenstolz: Einige dieser Künstler feierten auf der Bühne des BKA erste nennenswerte Erfolge, andere kamen im Lauf der Jahre hinzu und blieben dem BKA treu wie Josef Hader, Erwin Grosche, die Angefahrenen Schulkinder und viele andere.


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